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Phlebitis -
Thrombose - Postthrombotisches Syndrom (PTS)
Nicht nur chronische, sondern auch akute Venenkrankheiten werden zu oft nicht erkannt,
ungenügend behandelt und in ihrer Bedeutung unterschätzt. Daraus resultieren häufig
vermeidbare schwere Dauerschäden und es können auch lebensbedrohliche Zustände wie
Lungenembolien entstehen.
Auf Grund der enormen Häufigkeit schwerer chronischer Venenschäden, die jederzeit zu
erneuten Thrombosen führen können (etwa 12 % der berufstätigen Bevölkerung) und der
Verbreitung von Krampfadern (Varikosis) (ca. 70 % der Berufstätigen) sollte jeder Arzt
zumindest die Frühsymptome erkennen und den Patienten der richtigen Behandlung zuleiten.
Eine klare Unterscheidung in Erkrankungen der oberflächigen und der tiefen Venen ist
absolut erforderlich.
Bei einer Entzündung der oberflächigen Venen ist der Thrombus Blutgerinnsel von Anfang
an fest mit der Gefässwand verbunden, es liegt eine Gefässwandentzündung, begleitet von
einer Gerinnselbildung vor. Eine Emboliegefahr ist glücklicherweise äußerst gering. Nur
ein geringfügiger Prozentsatz aller Lungenembolien stammt von oberflächigen
Venenentzündungen. Da aber mit zunehmender Ausdehnung einer oberflächlichen
Venenentzündung ist aber ein Übergang auf das tiefe Venensystem häufiger möglich,
daher sollte die Ausdehnung eines Blutgerinnsels (meist größer als von den klinischen
Beschwerden erwartet) bekannt sein und ein weiteres Fortschreiten sollte kontrolliert
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