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Pille und Thrombosegefahr Das höhere Thromboserisiko bei Einnahme von Kontrazeptiva, der sog.
"Pille" ist seit langem bekannt. Die verschiedenen "Pillen" gehen aber
auch mit unterschiedlichen Thromboserisiken einher. Insbesondere die Pillen der
"3.Generation", also relativ neue Medikamete, erwiesen sich als besonders
problematisch. Nun hat eine holländische Arbeitsgruppe eine Untersuchung vorgelegt, die
die mögliche Ursache dafür aufzuzeigen scheint. Das erhöhte Thromboserisiko könnte mit
einer Resistenz gegenüber der gerinnungsaktiven Wirkung des aktivierten Protein C (APC)
zusammenhängen. "Pillen" erhöhen die APC- Empfindlichkeit, wobei der Effekt
bei einer Pille der 3.Generation deutlich stärker ausfiel. Ob diese Veränderungen der
APC-Sensitivität für das Thromboserisiko allein verantwortlich sind, muß weiter
geklärt werden. |
Aufgeschnappt Die Wanddicke der Halsschlagader weist auf das
Risiko eines Schlaganfalls hin: Bei "dicker Wand" steigt das Risiko für einen
Schlaganfall deutlich an. Eine amerikanische Studie beobochtete mehr als 10000
Männer und Frauen zwischen 45 und 64 Jahren im Schnitt etwa 7 Jahre lang. War die Dicke
der Intima (Gefäßinnenwand) zu Beginn der Untersuchung dicker als 1,0 mm, hatten die
Studienteilnehmer 2 bis 4mal so oft einen Schlaganfall, verglichen mit einer Intimadicke
von weniger als 0,6 mm. Der Wert kann per Ultraschall einfach gemessen werden und ist
dadurch leicht zu bestimmen. Möglicherweise wird diese Information in Zukunft in der
Vorsorge eingesetzt.
Am J Epidemiol 2000, Vol. 151, S.
478-487
| P.S Leider ist ein Gefäß-check derzeit keine
kassenfinanzierte Leistung. Vorsorge tut aber dennoch gerade in diesem Bereich not! |
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...Duplexsonographie
(Frage von K.Meier aus Karlsruhe)Was soll das heißen?
bedeutet nichts anderes als
Ultraschalluntersuchung mit bildgebendem Ultraschall, wobei zwei Untersuchungstechniken
miteinander kombiniert werden, um gleichzeitig sowohl das Aussehen der Gefäße als auch
die Funktionseinschränkung zu erfassen. |
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