| Ambulante
Weiterbehandlung
Die
Entlassung in eine ambulante Weiterbehandlung sollte nach Möglichkeit nur
dann erfolgen, wenn die Wunde stabil, der Fuß belastbar und die lokale
Weiterbetreuung zu Hause sowie die fachärztliche Kontrolle gewährleistet
ist. Die Kontrollen sollten anfangs in kürzeren Abständen, später ca.
einmal monatlich und nach Abheilung einmal jährlich erfolgen. Nicht
selten kommt es vor, dass Patienten mit erheblicher Minderdurchblutung
bereits kurz nach der Entlassung wieder stationär aufgenommen werden, da
schon die kleinste Überbelastung die vorher stabil erscheinende Nekrose
wieder in einen instabilen Zustand bringt.
Vorsorge
Zur
Vermeidung weiterer Nekrosen sollten Sie einerseits auf ein gut sitzendes
Schuhwerk und andererseits auf genügend Fußhygiene achten. Bei der Fußpflege
sollten Sie Ihre Füße häufig reinigen und trockene Stellen mit einer
fettenden Salbe einschmieren. Bei
der Pediküre ist jegliche Verletzung zu vermeiden.
Ihr
Schuhwerk sollte bequem und nicht einengend sein, die Schürung nach Möglichkeit
nicht kreuzweise. Bitte vermeiden Sie heiße Fußbäder oder Bäder mit
scharfen Zusätzen.
Bei
allen Patienten mit abgeheilten Nekrosen sind außerdem regelmäßige
eingehende Kontrolluntersuchungen der Gefäße dringend angeraten. Ein
Patient mit abgeheilter Nekrose bleibt lebenslang ein "Gefäßpatient".
|