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Elektrokauterisation
Mit Diathermienadeln kann das Gefäßbäumchen verkocht werden. Da der
Strom immer nur zwischen den beiden Polen fließt, sind auf jeden Fall
mehrere Stiche zur Entfernung des Gefäßes notwendig. Leider wird nicht
nur das Gefäß geschädigt, sondern auch die oberen Hautschichten. Es
kann daher bei empfindlichen Menschen an den Einstichstellen zu kleinen
Narben kommen.
Lasertherapie (Farbstoff-Laser)
Mit einem feinen Energiestrahl lassen sich die Besenreiser ebenfalls
gut entfernen. Dabei wird die Wellenlänge des Lichts so gewählt, das
hauptsächlich rote Strukturen (d.h. die erweiterten Äderchen) die Laserenergie
absorbieren und das umgebende Gewebe (d.h. auch die oberen Hautschichten)
geschont werden. Auch bei diesen Verfahren müssen mehrere Laserpunkte pro
Gefäßbäumchen verwendet werden.
Die Lasertherapie eignet sich besonders für rote Flecken (Makulae) und ist nur eingeschränkt
für tiefer liegende größere Venen geeignet. Besonders schonend sind
gekühlte Farbstofflaser (z.Bsp. Candela V-Beam), diese Systeme stehen
aber nur an wenigen Stellen zur Verfügung.
Können die Besenreiser wiederkommen?
Ja, wenn auch nicht unbedingt an gleicher Stelle. Ursächlich für die
Neigung zu Besenreisern ist eine Schwäche des Bindegewebes, die mit
keiner Behandlung behoben werden kann. Liegt ein Venenleiden vor, dann
sollte unbedingt zuvor das Venenleiden saniert werden, weil sonst die
Besenreiser schon nach Monaten wiederauftreten können.
Einer erneuten Behandlung der Besenreiser, die nach Monaten, Jahren
oder Jahrzehnten neu auftreten, steht nichts im Wege. |
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