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Behandlung der Besenreiser
Weil die Besenreiser ein kosmetisches Problem sind, wird die
Behandlung nicht von den gesetzlichen Kassen übernommen und ist privat zu
zahlen.
Ziel der Behandlung ist die Zerstörung der Besenreiser, damit der Körper
das Gefäß abbaut. Hierfür stehen folgende Methoden zur Verfügung:
Sklerosierungstherapie mit feinsten Nadeln, Elektrokauterisation und die
Lasertherapie (Farbstoff-Laser)
Allgemein gilt, daß während der Behandlung eine Sonnenbestrahlung
der behandelten Stelle für mindestens 4 - 6 Wochen gemieden werden
sollte. Daher sollte die Behandlung an unbedeckten Körperstellen eher im
Winter erfolgen.
Unter Kostenaspekten ist die Lasertherapie die teuerste Behandlungsform. Die Sklerosierungstherapie und
Elektrokauterisation sind deutlich preiswerter.
Sklerosierungstherapie mit feinsten Nadeln
Bei dieser Behandlung werden die Gefäßbäumchen an ihrer Basis
angestochen und unter leichtem Druck ein Verödungsmittel in das Gefäß
hineingespritzt. Im Idealfall ist pro Gefaessbaum nur ein Stich
notwendig. Die Hautoberfläche bleibt bei dieser Behandlungsart unbeschädigt.
Unter der Behandlung blasst das Gefäß ab und es kommt zu einer Schädigung
des Äderchens von innen. Manche Ärzte führen anschließend eine
Kompression der jeweiligen Stelle durch.
In den folgenden Tagen verfärbt sich das Gefäß dunkelblau und wird
über Wochen bis Monate abgebaut.
In seltenen Fällen geht nicht nur das Gefäßbäumchen sondern auch das
umgebende Hautgewebe zugrunde. |
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