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Armphlebographie
Die Armphlebographie dient zur Darstellung der Oberarm- und Achselvenen. Bei Durchführung   der Untersuchung von beiden Armenkann auch eine Darstellung der oberen Hohlvene erfolgen. Im Ausnahmefall ist auch die Anfertigung einer Pulmonalisangiographie möglich.

Die Untersuchung erfolgt am liegenden Patienten. Mit einer kurzen Plastikkanüle wird die Ellbeugenvene (V. basilica) punktiert und das Kontrastmittel von Hand eingespritzt. Zur Darstellung kommen die Oberarm- und Schultervenen (V. brachialis, die V. axillaris und die V. subclavia). Bei Punktion der V. cephalica kommt die V. brachialis wegen der hohen Einmündung in der Regel nicht zur Darstellung, es sei denn, es wird ein Kontrastmittelübertritt über das Venennetz in die V. brachialis durch Anlegen eines Staus oberhalb der Kanülenspitze erzwungen.

Zur Abklärung des venösen Schultergürtelsyndroms sind neben den Aufnahmen in Normalstellung auch solche in Funktiontellung möglich und häufig erforderlich, um die Venenkompression im Schultergürtelbereich nachzuweisen. Das Armphlebogramm ist indiziert bei sonst nicht diagnostizierbaren Schwellungen der Arme bzw. einer anders nicht abklärbaren oberen Einflustauung.

 

 

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Stand: 22. Juli 2000