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Wie funktionieren die Venen?
Die Blutgefäße des Menschen stellen ein geschlossenes System dar. Das Herz ist der Motor
und pumpt dasjenige Blut, welches in der Lunge mit Sauerstoff angereichert wurde, in die
Arterien. Von dort gelangt es zu allen Organen und versorgt die jeweiligen Körperzellen
mit dem notwendigen Sauerstoff.
Ist der Sauerstoff von den Zellen aufgebraucht, muß das Blut zurück zum Herzen und
zur Lunge gelangen, um erneut mit Sauerstoff angereichert zu werden. Es ist die Aufgabe
der Venen, das sauerstoffarme und mit Stoffwechsel-/Abbauprodukten beladene Blut zu
sammeln, zu transportieren und gegen die Schwerkraft zum Herzen zurück zu transportieren.
Es ist am schwersten, das Blut aus den Beinen zu befördern. Hierzu haben die Venen
Unterstützung beim Rücktransport durch die Existenz von Venenklappen, die als komplettes
Klappensystem funktionieren. Die Muskulatur in der Umgebung der Venen übt durch
Anspannung Druck auf die Venenwände aus. Bei einer Entspannung füllen sich die Venen.
Gut funktionierende und schließende Venenklappen verhindern gemeinsam mit der
Muskelpumpe, daß das Blut zurückfließt. Bei einer Erweiterung der Venen zu Krampfadern
oder bei einer Venenwandschwäche schließen die Venenklappen nicht mehr dicht ab, und das
Blut kann wieder ins Bein zurückfließen. Damit baut sich ein erhöhter Druck vom
Veneninneren auf die Venenwand auf, und das Gefäß wird zusätzlich aufgeweitet, bis sich
letztlich eine Krampfader ausgebildet hat.
Um diese Entwicklung zu verhindern, sollten bereits erste Zeichen einer Venenschwäche
wirksam bekämpft werden. Um diese als solche zu erkennen, gibt es einige typische und
frühe Krankheitszeichen, die zu unmittelbarem Handeln veranlassen sollten.
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