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Wie funktioniert die Blutgerinnung?

Blutplättchen sind keine echten Zellen: sie sind Teile größerer Zellen, aus dem Knochenmark. Ihre Aufgabe ist es, bei der Blutgerinnung zu helfen. Wenn der Körper eine Wunde hat oder Blutgefäße verletzt wurden, dient der komplizierte Vorgang der Blutgerinnung dazu, den Blutverlust zu stoppen. Wenn das verletzte Blutgefäß dünn ist, reicht das Zusammenziehen der Wände aus, um die Wunde zu schließen. Ist aber ein größeres Blutgefäß betroffen, genügt es nicht mehr.

Blutplättchen sammeln sich um die Wunde und hängen sich an die Wände des Blutgefäßes. Sie scheiden einen Stoff aus, der zusammen mit anderen Fibrin erzeugt. Das Fibrin bildet eine Art Netz über der Wunde, in dem die roten Blutkörperchen gefangen werden. Eine Art Stöpsel wird so gebildet und verhindert, daß Blut aus der Wunde strömt. Wenn sehr große und wichtige Blutgefäße betroffen sind, kann der Körper diese Wunden manchmal nicht mehr selbst schließen. Dann müssen die Ränder der Wunde geklammert oder genäht werden. Es gibt Menschen, bei denen die Blutgerinnung nicht richtig funktioniert. Sie können dann leichter bluten oder im Gegenteil leichter Blutgerinnsel bilden und eine Thrombose erleiden. Durch Medikamente (z. B. Marcumar oder Heparin) kann die Blutgerinnung beeinflusst werden.

 

 

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Stand: 24. Februar 2000