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Rheographie

Als Alternative zur Oszillographie kann auch die Rheographie eingesetzt werden. Dabei wird die elektrische Leitfähigkeit zwischen zwei quer zur Längsachse (Querschnittrheographie) oder in Längsachse der Extremität (Längsschnittrheographie) angelegten Elektroden mit einem Meßstrom von 30 kHz gemessen. Die Leitfähigkeit steht in Abhängigkeit zur Blutfülle. Es werden auch hiermit vorwiegend Volumenpulsationen und nicht die Durchblutung erfaßt. Im Gegensatz zur Oszillographie sind Segmentierungen der Extremitäten in kleineren Abchnitten und so exaktere Höhenlokalisationen möglich. Als Screening-Verfahren bietet sich diese Methode besonders an, weil sie routinemäßig zusammen mit dem EKG durchgeführt werden kann.

Diagnostische Aussagen der Rheographie

Wie die Oszillographie ist diese Methode eben-falls als orientierende Untersuchung anzusehen und auf Grund ihres Meßprinzips vorwiegend zur Dokumentation des Pulstastbefundes geeignet. Tatsächliche Aussagen zur Durchblutung sind nicht möglich.

 

 

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Stand: 28. Mai 2000