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Durchblutungsstörungen der Beine
Die Behandlung wird entscheidend vom Schweregrad der Durchblutungsstörung bestimmt. Steht
im Stadium I und insbesondere im Stadium II die physikalische Behandlung (Gehtraining)
ganz im Vordergrund, so ist die Behandlung im Stadium II b sowie im Stadium III und IV
einer Durchblutungsstörung völlig anders. Bei diesen amputationsbedrohten Gliedmaßen
sind gefäßeröffnende Maßnahmen anzustreben (Operation, Katheterverfahren,
Angioplastie, mit Lyseverfahren).
Ist die Operationsfähigkeit (Alter, Begleitkrankheiten, andere Erkrankungen) nicht
gegeben oder wegen des Ortes des Gefäßverschlusses eine Gefäßeröffnung nicht
durchführbar, so müssen alle Möglichkeiten der Behandlung zum Gliedmaßenerhalt
ausgeschöpft werden. Je weiter die Verschlußprozesse an kleineren Gefäßen auftreten,
um so eher wird das Vorgehen mit Medikamenten Vorrang haben. Gefäßverschlüsse oberhalb
der Leiste im Beckenbereich lassen aufgrund der günstigeren Langzeitprognose ein
kathetertechnisches oder gefäßchirurgisches Vorgehen sinnvoll erscheinen. Neben einer
Behandlung der Verschlußkrankheit selbst ist natürlich auch eine Behandlung von
Begleitkrankheiten und Risikofaktoren notwendig. |