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Durchblutungsstörungen der Beine
Die Behandlung wird entscheidend vom Schweregrad der Durchblutungsstörung bestimmt. Steht im Stadium I und insbesondere im Stadium II die physikalische Behandlung (Gehtraining) ganz im Vordergrund, so ist die Behandlung im Stadium II b sowie im Stadium III und IV einer Durchblutungsstörung völlig anders. Bei diesen amputationsbedrohten Gliedmaßen sind gefäßeröffnende Maßnahmen anzustreben (Operation, Katheterverfahren, Angioplastie, mit Lyseverfahren).

Ist die Operationsfähigkeit (Alter, Begleitkrankheiten, andere Erkrankungen) nicht gegeben oder wegen des Ortes des Gefäßverschlusses eine Gefäßeröffnung nicht durchführbar, so müssen alle Möglichkeiten der Behandlung zum Gliedmaßenerhalt ausgeschöpft werden.
Je weiter die Verschlußprozesse an kleineren Gefäßen auftreten, um so eher wird das Vorgehen mit Medikamenten Vorrang haben. Gefäßverschlüsse oberhalb der Leiste im Beckenbereich lassen aufgrund der günstigeren Langzeitprognose ein kathetertechnisches oder gefäßchirurgisches Vorgehen sinnvoll erscheinen. Neben einer Behandlung der Verschlußkrankheit selbst ist natürlich auch eine Behandlung von Begleitkrankheiten und Risikofaktoren notwendig.

 

 

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Stand: 06. August 2000