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Das Blut setzt sich aus Zellen
(Blutkörperchen) und einer Flüssigkeit, dem Blutplasma, zusammen. Das Plasma ist leicht
gelblich und besteht zu 90 % aus Wasser. Die restlichen 10 % sind Eiweiße, Zucker, Fette,
Metalle und Salze. Außerdem enthält das Plasma Abwehrstoffe, die Krankheitserreger
vernichten können.
Im Blut kann man drei Arten von Zellen unterscheiden: die roten Blutkörperchen
(Erythrozyten), die weißen Blutkörperchen (Leukozyten) und die Blutplättchen
(Thrombozyten). Die roten Blutkörperchen sind scheibenförmig und in der Mitte etwas
eingedrückt. Sie sind sehr dünn und klein, etwa 0,002 mm dick und haben einen
Durchmesser von 0,007 mm. In einem Kubikmillimeter Blut sind etwa 5.000.000
Blutkörperchen enthalten. Die Erythrozyten enthalten das Hämoglobin, welches dem Blut
die rote Farbe gibt. Hämoglobin bringt Sauerstoff von den Lungen zu den Zellen und nimmt
den Abfall (das Kohlendioxyd) mit.
Die weißen Blutkörperchen sind größer und seltener als die roten. In einen
Kubikmillimeter Blut befinden sich 5000-10000 Leukozyten. Die weißen Blutkörperchen
können sich durch Strecken und Zusammenziehen selbst fortbewegen. Die Erythrozyten lassen
sich dagegen im Blutstrom treiben. Die weißen Blutkörperchen haben die Aufgabe, den
Körper zu schützen, denn sie bekämpfen Krankheitserreger und Fremdkörper und schaffen
die an einer Wunde vorhandenen Zelltrümmer und Gewebe fort.
Die Blutplättchen sind sehr kleine, farblose Scheiben von 0,003 Millimeter Durchmesser.
In einem Kubikmillimeter Blut findet man 200 - 400 000 Blutplättchen. Sie sind bei der
Blutgerinnung und beim Verschließen von Wunden wichtig. |