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Vorbeugen !

 

Was Sie tun können ist wichtiger als Medikamente !

- In erster Linie ist es wichtig, die Risikofaktoren zu beeinflussen und, soweit wie möglich, einzuschränken. Diese Risikofaktoren können überwiegend durch Sie selbst beeinflußt werden. Geben Sie nicht Ihr Schicksal einfach in die Hand Ihres Arztes, sondern seien Sie aktiv und reduzieren Sie selbst Ihr Risikoprofil. Durch eine gesunde Lebenseinstellung kann das weitere Fortschreiten der Gefäßerkrankung aufgehalten werden und eine Amputation häufig vermieden werden

- Bei Durchblutungsstörungen in den Beinen helfen: Beim Schlafen das Kopfende ca. 15 cm erhöhen, viel Bewegung , Gehen auf ebener Erde bis an die Schmerzgrenze, aber nicht in den Schmerz hinein (Treppe statt Fahrstuhl!), gymnastische Übungen

Medikamente, für die Hinweise auf Wirkungen auf die Durchblutung bestehen:
- Die Einnahme von Ginkgo-Präparaten hat evtl. einen positiven Einfluß  auf die Durchblutung, allerdings ersetzt kein Medikament den Bewegungsmangel.

- Die Einnahme von Knoblauchpräparaten in ausreichender Dosierung verbessert die Fließeigenschaften des Blutes und soll auch den Cholesterinwert senken.

- Präparate mit Omega-3-Fettsäuren, z.B. aus Kaltwasserfischen gewonnen, mindern dasAblagerungsrisiko in den Arterien. Außerdem sollen sie die Fließeigenschaften des Blutesverbessern und den Cholesterinwert sowie den Blutdruck senken.

- Die regelmäßige Einnahme von Acetylsalicylsäure (z.Bsp Aspirin®) in niedriger Dosierung führt zu einer Verbesserung des Blutflusses. Sprechen Sie mit Ihrem Arzt darüber.

 

 

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Stand: 16. Februar 2000