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Tipps für die Füße
Mal perforans

 

Diabetes mellitus

Die Folgen der Zuckerkrankheit sind schwerwiegend. Auf lange Sicht schädigt ein zu hoher Blutzuckerspiegel alle Blutgefäße des menschlichen Körpers. Auch bei einer konsequenten Behandlung sind folgende Spätfolgen möglich, da sowohl die großen als auch die kleinen Gefäße geschädigt werden. Gleichzeitig ist auch das Blut "zähflüssiger" und die Blutplättchen neigen vermehrt zum Zusammenballen.

Im Laufe von Jahren entwickelt sich so eine starke Arteriosklerose aller großen Arterien. Als Folge davon treten häufig eine koronare Herzkrankheit, möglicherweise Herzinfarkt und Schlaganfall, Durchblutungsstörungen in den Beinen auf. Die Folgen werden unter dem Begriff Makroangiopathie zusammengefaßt.

Bei der Mikroangiopathie sind insbesondere die kleinen arteriellen Blutgefäße betroffen. Das führt zu einer Reihe von Erkrankungen an unterschiedlichen Organen. Ein häufiges Beispiel ist die diabetische Retinopathie, eine Netzhauterkrankung des Auges, die sogar zur Erblindung führen kann. Sind die kleinen Nierengefäße betroffen, kommt es zur diabetischen Nephropathie, einer Nierenfunktionsstörung.

Durch Schäden an den kleinen Gefäßen der Haut und der größeren Gefäße kommt es im Bereich von Ferse und Zehen (Druckstellen) zu abgestorbenem Gewebe, dem sogenannten diabetischen Fuß.

 

 

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Stand: 26. März 2000