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Gibt es keine andere Möglichkeiten?

Die Gefässdarstellung mit Kontrastmittel (Angiographie als Arteriographie und Phlebographie) stellt für viele Fragestellungen bei Gefässkrankheiten eine optimierte Diagnostik dar. Sie ist bei strenger Indikationsstellung unverzichtbare Massnahme vor Operationen oder Grundlage für andere eingreifende Behandlungsformen. Sie stellt ein nicht allzu risikoreiches Untersuchungsverfahren dar und ist bei exakter Durchführung für den Patienten ausreichend schonend und damit zumutbar. Für die Zukunft wird das Bemühen darauf gerichtet sein, krankhafte Befunde durch andere diagnostische Manahmen darzustellen. Erste Schritte auf diesem Wege stellen zumindest im Bereich der grossen Arterien und Venen, wie der Hauptschlagader (Aorta abdominalis) und der unteren Hohlvene (V. cava inferior) moderne Ultraschallverfahren sowie die Kernspintomographie dar.

Eine echte vollwertige Alternative zur Angiographie ist damit aber bis auf den heutigen Tag noch nicht gegeben, ebensowenig wie mit der Computertomographie. Allerdings gewinnen farbcodierte Duplexsonographie und Kernspintomographie zunehmende Bedeutung, die Angiographien häufiger bereits überflüssig machen.

 

 

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Stand: 28. Mai 2001